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Bartagamen können je nach Art und Herkunft sehr mit den Farben der Haut variieren.
Bei vielen Arten sitzt zwischen Auge und Ohr ein graues Schläfenband. Der grösste Teil des Körpers ist mit kleineren und größeren Stacheln übersät. Grosse Stacheln sitzen an den Flanken und am Bart, kleinere am gesamten Rücken.
Bartagamen sind langgestreckte, zumeist sandfarbene Echsen.Sie sind an vielen Körperstellen mit Stacheln besetzt. Der Schwanz macht für gewöhnlich die Hälfte bis Dreiviertel der Gesamtlänge aus. Bartagamen können bis 55 Zentimeter ( Pogona vitticeps )  lang werden und ein Gewicht von bis etwa einem halben Kilogramm erreichen.
Pogona vitticeps ist ungeschlagen die beliebteste Bartagamenart und auch die am weitesten verbreiteste Art bei Terrarianern um den gesammten Globus.



Bartagamen sind Australier. Die Arten der Gattung Pogona leben nämlich alle in Australien, dem kleinsten Kontinent der Erde. Die Bartagamen besiedeln dort ein großes Verbreitungsgebiet, welches praktisch alle Trockengebiete umfasst. In feuchteren Regionen Australiens findet man keine bartagamen.  Außer dem äußersten Norden, dem Südosten und Südwesten sowie auf der Insel direkt vor Australien, namens Tasmanien), sind Bartagame also überall auf der Insel zu finden. Und stehen unter Schutz.
Der Name Bartagame rührt daher, dass die Bartagamen bei Bedrohung, zur Balz, oder zum Abschrecken von Artgenossen einen Stachelbart aufstellen können, damit erscheinen sie ein ganzes Stück größer. Der Bart besteht eigentlich nur aus einer bestachelten Hautfalte. Diese Hautfalte kann mithilfe des beweglichen Zungenbeins aufgestellt werden. In Erregung färbt sich der Bart fast tiefschwarz. Das griechische Wort pogon bedeutet Bart.



Wie alle Reptilien wachsen auch Bartagamen ihr ganzes Leben lang. In den ersten drei Jahren ihres Lebens können sie das Dreifache ihrer Kopf-Rumpf-Länge erreichen. Weibchen wachsen etwas langsamer und bleiben auch etwas kleiner als Männchen. Mit höherem Alter werden auch die Abstände zwischen den einzelnen Häutungen größer, Jungtiere häuten sich etwa alle 6 bis 12 Wochen, adulte Bartagamen manchmal sogar nur noch einmal im Jahr. Die Häutung ist ein Vorgang, bei dem sich zum Beispiel eine Echse (auch viele andere Tiere häuten sich) die Haut abstreifen muss, da die Haut nicht mit dem Körper des Tieres mitwächst. In freier Wildbahn erreichen Bartagamen zwischen 6 und 10 Jahren. In Gefangenschaft sind sie den ganzen stressenden Umwelteinflüssen nicht ausgesetzt und können in Ruhe aufwachsen und 10 bis 13 Jahre alt werden.








 
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