Der Halter sollte seine Reptilien täglich beobachten. Idealerweise führt er ein Buch, in das er seine Beobachtungen einträgt. So kann relativ früh erkannt werden, wenn Probleme auftreten. Dementsprechend früh kann dann gegengesteuert werden. Auch der Kot ist täglich zu entfernen und bei dieser Gelegenheit zu betrachten. Sind hier Veränderungen festzustellen, sollte sich der Halter an einen Tierarzt wenden.
Impfungen sind bei den meisten Reptilien in der Regel nicht nötig, da sie sich die ganze Zeit im Terrarium aufhalten und somit nicht mit anderen Tieren in Kontakt kommen. Ratsam ist es allerdings, regelmäßig Kotproben der Tiere untersuchen zu lassen, um Parasiten auszuschließen. Eine Erstuntersuchung des Tieres ist ebenfalls anzuraten. In der Regel bekommt der Halter bei dieser Gelegenheit auch Tipps zur Haltung. Ansonsten sind Besuche beim Tierarzt nur beim Verdacht auf Krankheiten oder bei auffälligem Verhalten des Tieres notwendig.
Die meisten Reptilien, die bei uns als Haustiere gehalten werden, stammen nicht aus Europa. Deshalb sind diese Reptilien die klimatischen Bedingungen bei uns nicht gewöhnt. Die meisten kommen mit unserem Klima normalerweise auch nicht zurecht. Deshalb muss der Halter eines Reptils die jeweiligen Umweltbedingungen im Terrarium möglichst exakt nachstellen. Dabei sollte bedacht werden, dass es nicht nur auf die klimatischen Bedingungen ankommt, sondern auch die Größe des Terrariums eine entscheidende Rolle spielt. Der entsprechende Platz in der Wohnung des Halters sollte also vorhanden sein.
Die richtigen Lebensbedingungen Die richtigen Lebensbedingungen sind für die Gesundheit von Reptilien eine Grundvoraussetzung. Dabei spielt der natürliche Lebensraum der Tiere die größte Rolle. Dieser muss im Terrarium so exakt wie irgend möglich nachgestellt werden. Neben den richtigen Pflanzen und geeigneten Versteckmöglichkeiten sind hier besonders die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit wichtig. Stimmen diese nicht, kann das zur Erkrankung und im schlimmsten Fall sogar zum Tod des Tieres führen.