Streifenbasilisken leben zwar überwiegend am Boden, sie gelten jedoch als ausgezeichnete Kletterer. Felsen oder niedrige Bäume und Sträucher dienen neben dem Waldboden als Lebensraum. In der Nacht halten sich Streifenbasilisken sehr oft in Bäumen auf und halten hier ihre Nachtruhe ab. Sie leben einzelgängerisch. Die Geschlechter treffen im Grunde nur während der Paarungszeit aufeinander. Streifenbasilisken leben grundsätzlich in der Nähe eines Gewässers. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es sich bei den Tieren um gute Schwimmer handelt. Aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit, gepaart mit ihrem niedrigen Gewicht sind sie in der Lage für kurze Zeit scheinbar auf dem Wasser zu laufen.
Streifenbasilisk Terrarium mit Wasserbecken
Laut ihrer Herkunft benötigen Streifenbasilisken ein Regenwaldterrarium. Dies bedeutet, dass stets eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit im Terrarium herrschen sollte, idealerweise sollte sie bei 60 bis 90% liegen. Da dies mit Besprühen nur schwer erreicht werden kann, sollten man über die Anschaffung einer Berieselungsanlage nachdenken. Die Mindestmaße für das Terrarium betragen ca. 1,80 x 0,80 x 1,50 m (LBH). Je mehr Tiere gehalten werden, desto grösser sollte natürlich auch die Behausung ausfallen. Im Terrarium sollte es einige starke Äste als Klettermöglichkeiten geben. Als Verstecke eignen sich mehrere robuste Pflanzen (z. B. Bromelien oder Farne) sowie z. B. Rindenstücke oder große Tonröhren. Da Streifenbasilisken auch gerne schwimmen und tauchen, sollten Sie einen Teil des Terrariums für ein Wasserbecken reservieren, das groß genug ist, dass die Tiere darin baden können. Optisch ganz besonders schön ist auch ein kleiner Wasserfall. Viel Wasser im Terrarium unterstützt natürlich auch die Luftfeuchtigkeit.
Tagsüber sollten die Temperaturen bei 25 bis 30 Grad liegen, nachts darf es auf bis zu 20 Grad abkühlen. Für die wechselwarmen Reptilien sollte es zudem einen Wärmeplatz geben, an dem mithilfe eines Wärmespots bis zu 40 Grad erzeugt werden dürfen.