Die Tiere sitzen unbeweglich auf einem erhöhten Punkt und halten nach potentiellen Beutetieren Ausschau. Diese erkennen sie aber nur, wenn sie sich durch eine Bewegung verraten. Wenn der Halsbandleguan ein Beutetier entdeckt hat, wartet er, bis es nah genug herangekommen ist und sprintet dann zielsicher auf das Tier zu, um es zu packen. Oftmals fangen die Tiere so auch Insekten aus der Luft, wenn diese nah genug über dem Boden fliegen. Das Beutetier wird, meist mit dem Kopf voraus, ganz herunter geschluckt, da die kleinen Zähne des Halsbands lediglich zum Festhalten und Töten der Beute, nicht aber zum Abbeißen dienen. Große Beutetiere werden lediglich etwas zerkaut, um besser verschlungen werden zu können. Meine Halsbandleguane fressen auch Wanderheuschrecken die sehr gross sind was Ihnen keine Mühe bereitet.
Bei Gefahr oder auf der Flucht sind sie durch ihre längeren Hinterbeine dazu in der Lage, auf zwei Beinen zu flüchten. Dabei können sie erstaunlich flink sein. Der Schwanz dient ihnen dabei als Steuerorgan. Deshalb aufgepasst Halsbandleguan nicht aus dem Terrarium lassen.