Auf der Flucht ist zu beobachten, daß sie oft auf den Hinterbeinen laufend das Weite suchen. Die Extremitäten enden in kräftigen Krallen, die er zum Graben seiner Erdbauten nutzt. Während der kalten Wintermonate kann es je nach Verbreitungsgebiet zu einer 2 monatigen Winterruhe kommen. Meine Wüstenleguane machen meist eine Winterruhe von 12 Wochen.
Der Wüstenleguan vermag extremen Trockenzeiten und Temperaturen von bis zu 50 oC zu trotzen und ist perfekt an das Leben in Wüstenregionen angepasst. Auch in tot geglaubten Regionen findet er noch Nahrung und Unterschlupf. In der kühlen Jahreszeit vergräbt sich der Wüstenleguan unter Steinen oder sucht Zuflucht in verlassenen Nagerbauten tief unter der Erde, wo er über die Wintermonate ohne Futter und im Ruhezustand verharrt.
Die Ohrenöffnungen liegen weit hinten am Schädel. Vom Kopf bis zur Schwanzwurzel verläuft ein kleiner Schuppenkamm, der allerdings nur bei adulten Tieren ausgeprägt ist. Ebenfalls bei adulten Tieren sind an den Flanken Hautfalten sichtbar. Sie sind bodenbewohend und tagaktiv.
Bei entsprechender Zuwendung und Pflege wird der Wüstenleguan außergewöhnlich zutraulich und verblüffend handzahm. Die Tiere sind durch ihre Tagaktivität stark vom Tageslicht abhängig und erkranken zudem ohne ausreichende UVB-Bestrahlung unheilbar an Rachitis, was letztendlich zum Tod der Tiere führt.