Über die Giftigkeit von Vogelspinnen wurde schon viel Falsches berichtet. Tatsache ist, dass das Gift der Vogelspinnen auf Warmblüter nur schwach wirkt. Bei Reptilien z. B. ist die Giftwirkung wesentlich stärker.
Die Stärke des Vogelspinnengiftes ist von der Art und Größe des Tieres abhängig. Allgemein wird gesagt, dass Vogelspinnengift mit dem einer Wespe vergleichbar wäre, jedoch muss man hier differenziren. V.a. afrikanische, asiatische und australische Arten verfügen über ein starkes Gift, dass sich auf den Menschen unterschiedlich auswirkt. Muskekrämpe, Schwellungen, starkes Brennen oder auch Lähmungen sind mögliche Symptome, verschwinden jedoch fast immer ohne Folgen. In der Terraristikszene treten Bisse jedoch sehr selten auf.
Das Spinnengift enthält drei kurze Eiweissfragmente, die den Toxinen von Kegelschnecken und anderen Spinnenarten ähneln.