Sie können ihren Bauch aufblasen um so eine grössere Wärmeaufnahme zu erzielen. Sie blasen sich aber auch zur Verteidigung und Schutz auf. Uromastyx flüchten oft vor Feinden in eine Felsspalte und blasen sich so fest auf, dass sie regelrecht darin verkeilt sind. Den Ausgang bedecken sie dann mit ihrem stachligen Schwanz. So ist es beinahe unmöglich, sie aus solch einer Spalte raus zu holen.
Uromastyx haben eine spezielle Bezahnung. Die Jungtiere verfügen über Zähne die sich nur durch die Grösse unterscheiden. Mit zunehmendem Alter und Abnutzung der Zähne entsteht eine scharfe Schneide, die bei sehr alten Tieren an die Hornschneide einer Schildkröte erinnert. Sie verfügen zudem über Nasaldrüsen zur Regelung des Salz haushaltes. Die mit Pflanzen aufgenommenen Salze können ohne Wasserverlust so wider ausgeschieden werden.
Dornschwanzagamen sind ausschließlich tagaktiv und verbergen sich nachts, in der größten Mittagshitze und bei Störungen unter Steinplatten und in Höhlen. Arten, die in Gebieten leben, in denen die Temperaturen im Winter bis auf 0° C absinken können, ziehen sich zu einer Winterruhe von wenigen Wochen bis mehreren Monaten in tiefe Höhlen zurück. Da Dornschwanz-Agamen kaum natürliche Feinde haben, sind sie auch dem Menschen relativ schnell zutraulich. Verharrt man still oder bewegt sich nur langsam, kommen sie sogar in freier Wildbahn so nahe, dass man sie füttern kann. Trotzdem sind sie durch zu viel Bewegung und zu hohen Besatz in Terrarien etwa schnell gestresst, da ihr natürlicher Lebensraum sehr dünn besiedelt ist und es kaum zu Begegnungen mit Artgenossen und anderen Wüstenbewohnern kommt. Die Männchen besetzen Territorien von mehreren Kilometern.