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Diese Echsen erreichen eine Gesamtlänge von 40 Zentimetern, wovon der Schwanz fast 55 Prozent ausmacht. Entlang des Rückens bis zur Schwanzwurzel bildet eine Reihe größerer, gekielter Schuppen einen sehr niedrigen Kamm. Die Färbung oberseits ist hellgrau, mit einer braunen und dunkelgrauen Flecken- oder Netzzeichnung auf dem drehrunden Rumpf und auf dem Schwanz. Am Schwanz können sich die Flecken zu einer Ringzeichnung verbinden. Die Bauchseite ist weißlich. In der Paarungszeit schimmern die Flanken beider Geschlechter rosa. Wüstenleguane haben einen runden Kopf mit einer stumpfen Schnauze und großen Ohröffnungen.



Zu den natürlichen Feinden des Wüstenleguans zählen vor allem Greifvögel aber auch Kojoten stellen ihm nach. Giftschlangen sind für sie ebenfalls eine Gefahr. Zwar flüchten Wüstenleguane oft zu rasch, um von Schlangen direkt überwältigt werden zu können – dabei laufen sie nur auf den Hinterbeinen und legen die Vorderbeine an den Körper an. Aber wenn ein Leguan und eine Giftschlange im gemeinsamen Erdversteck aufeinandertreffen, nutzt die Schlange diese Gelegenheit und frisst auch einmal einen Wüstenleguan.
Die Tiere sind äußerst hitzetolerant und selbst im Hochsommer noch zur Mittagszeit aktiv. Sie können eine Erwärmung des Körpers auf über 47 °C ertragen. Deshalb sollten im Terrarium sehr heisse Sonnenplätze eingerichtet werden.



In der kühlen Jahreszeit vergräbt sich der Wüstenleguan unter Steinen oder sucht Zuflucht in verlassenen Nagerbauten tief unter der Erde, wo er über die Wintermonate ohne Futter und im Ruhezustand verharrt.









 
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